Sonntag, 15. April 2012

Total am Limit und Pläne fürs Krankenhaus

Das Leben tobt immer noch.


Ich hatte endlich meinen Termin auf den ich schon 3 Monate gewartet habe.


Fazit:


Auf die einleitende Frage was mich denn heute zu ihm führt, habe ich den Doc geantwortet " Die pure Verzweiflung" und der Doc hat sich Zeit genommen und alles hinterfragt und genau erklärt was nun folgen wird.
Blut wurde noch mal abgenommen, um den geauen Entzündungsstand und gewisse Titer zu ermitteln.
Und dann bekam ich ein Rezept zur  Überbrückung bis ich meinen stationären Termin in der Klink in Essen habe. Dort bleibe ich dann für den Anfang mal 14 Tage.( Knappschaftskrankenhaus... Am Deimelsberg... Innere Medizin V.. Vielleicht kenn das wer?)


Die Krankenhauseinweisung habe ich bereits bekommen, aber für einen genauen Termin werde ich dann kontaktiert. Vorlaufzeit ca. 6 Wochen laut Arzt.


Außerdem muss ich für die Zukunft noch beim Arzt für Rehabilitative Medizin vorstellig werden.


Mir ist zwar komisch dann wegzgehen, aber der Leidensdruck ist im Moment so hoch, das ich alles nehme.


Der Doc prophezeite mir 6 Monate quälerei bevor sich etwas tut......egal......Hauptsache irgendwas.




Dann hatte meine Mum noch einen schweren Unfall.


Zum Unfallbericht hier lang


Die Nieren sind geprellt besonders die auf der linken Seite.
Erst war noch Verdacht auf Milzriss. Dieser bestätigte sich aber nicht.
Das CT der Nieren ergab eine Schwellung und eine kleine Gewebeeinblutung. Der Nachweis von Blut im Urin ist aber rückläufig. Sprich die Blutung kommt zum Stillstand.
Ich bin so froh darüber!!!


Natürlich tut ihr jeder Knochen im Leib weh. Sie hat Schürfwunden und etliche Prellungen. Hals, Kopf und Nacken tun nun auch gut weh.
Anwalt ist schon eingeschaltet (Mama arbeitet bei einem Anwalt für Verkehrsrecht.), Polizei war hier, Polizeibericht habe ich,Sachverständiger ist informiert und ich habe bereits mit unserem Internisten gesprochen zwecks der weiteren Betreuung nach dem KH.


Bei der Ersthelferin (Die fuhr hinter Mama und hat alles miterlebt und sie dann mit jemand anderem zusammen aus dem Auto gezogen. Ein Wunder denn sonst ist die Strecke wenig befahren.) habe ich mich auch bereits bedankt.


Freitag Morgen ist dann mein Vater noch ins Krankenhaus gekommen. Allerdings viele Hundert Kilometer weg, denn er war seid Mittwochs in Oberstorf zur Reha.
Er hat einen so heftigen Virusinfekt, das er kaum noch sprechen kann und keine Luft mehr bekam.
Sauerstoff, Infusionen usw.
Er ist dort aber gut betreut worden. Ich telefonierte also mit ihm auch dauernd, denn er hat zudem noch eine absolute Krankenhausphobie (Ist schon einfach panisch weggelaufen.) und braucht mich dann einfach.
Mal eben hinfahren ist ja nicht.


Die ganzen kleinen Katastrophen erwähne ich mal gar nicht.


Jedenfalls geht mir jetzt mal wieder die Kraft aus. Das erste mal seid 10 Tagen komme ich zur Ruhe und mein Körper rebelliert mit Fieber und absolutem Elend.


Mittlerweile bin ich wieder auf Morphium *tatata*. Will da aber wieder runter!!


Heute Abend allerdings muss ich nochmals raus. Eigentlich ein netter Anlass, aber im Moment ein Berg den es zu besteigen gilt.


Die Wäsche ruft, sonst gibts morgen früh nix zum anziehen für die Kinder *schäm*.




Im nächsten Post werde ich aber über einen Ausflug berichten, den wir vor längerer Zeit gemacht haben und der sich hier rum dreht:






Habt einen schönen Abend.




Alles Liebe


Aka

Kommentare:

  1. Wenn ich dir jetzt irgendwas wünsche (und schicken würde), dann Kraft und Mut, das alles zu schaffen, was noch vor dir liegt.
    Alles Liebe!!
    Annette

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  2. ...Wahnsinn, was Du gerade so mitmachen mußt, da drück ich Dir und Deiner Familie alle Daumen, auf das es wieder besser wird....
    GGGGGGLG Antje

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  3. Liebe Aka, ich bin zutiefst betroffen... und beschämt. Beschämt darüber, mit welchen Banalitäten ich mich befasse und was ich für "Sorgen" habe. Eigentlich wollte ich mich nur für Deinen Blogbesuch bedanken und mal gucken, was es Neues bei Dir gibt... Mannomann... bei Dir ist ja wirklich einiges los! Liebe Aka, ich wünsche Dir ganz viel Kraft. Hab' Vertrauen in Deine eigene Stärke. Ich wünsche Dir, dass um Dich herum alles zum Besten kommt, damit Du Ruhe findest und die nötige Kraft tanken kannst. Und ich wünsche Dir liebe Menschen an Deiner Seite, auf die Du zählen und Dich verlassen kannst. Aus jedem Tal führt auch wieder ein Weg hinaus...

    Sei lieb gegrüßt
    Jutta

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    1. Liebe Aka, ich habe mich über deinen Besuch bei mir sehr gefreut!
      Ich bin echt erschrocken was da alles bei dir passiert ist....#
      Und dann schreibst du noch von,naja, Wuppertal.........tut mir leid mit deiner Freundin....
      Ich drück dich ......
      Wünsche dir alle Kraft und MUt ,Gute Besserung ...
      Ach herje....nochmal drücken----
      Kopf hoch ....
      Herzliche Grüße schickt dir
      Silke

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  4. Liebe Aka,
    das macht mich immer so traurig zu lesen, was da bei Dir alles im Moment geschieht...Aber irgendwann muss es auch bei Dir mal wieder aufwärts gehen und da freu ich mich jetzt für Dich schon drauf! Bis dahin wünsch ich Dir alles Liebe, viel Kraft und immer ein wenig Sonne, die für Dich scheint! Alles Liebe,
    Irina

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  5. liebe aka, auch von mir alles liebe und "halt durch", wünsche dir helfende hände und geduldige herzen um dich herum. schlimm, wenn alles auf einmal über einen hereinbricht...aber auch tröstlich zu wissen : es geht auch wieder bergauf, versuch dir alles "gut" vorzustellen, dann wird auch alles gut! viele liebe trost-und mut-grüße von dornrös*chen!

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